Die Tragfähigkeit des Eises kann stark schwanken. Strömungen, Zuflüsse, Pflanzenbewuchs oder Temperaturschwankungen führen dazu, dass das Eis an manchen Stellen dünner ist als an anderen. Auch mehrere Frosttage garantieren keine sichere Eisdecke. Ein Einbruch ins eiskalte Wasser kann innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich werden.
Rettungskräfte weisen darauf hin, dass die Eigenrettung aus dem Eis für Betroffene äußerst schwierig ist. Hinzu kommt, dass auch Helfer in große Gefahr geraten, wenn sie versuchen, eingebrochene Personen zu retten.
Zum Schutz des eigenen Lebens und zur Vermeidung gefährlicher Rettungseinsätze sollte auf das Betreten von Eisflächen konsequent verzichtet werden. Eltern werden dazu aufgerufen, ihre Kinder über die Gefahren aufzuklären.
Grundsätzlich gilt: Das Begehen, Spielen oder Schlittschuhlaufen auf zugefrorenen Gewässern ist nur dort erlaubt, wo es ausdrücklich von den zuständigen Behörden freigegeben wurde. Entsprechende Hinweisschilder sind unbedingt zu beachten.
Im gesamten Groitzscher Gebiet sind derzeit keine zugefrorenen Gewässerflächen freigegeben.

