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Geschichte

Die älteste Gesamtansicht der Stadt Groitzsch (Federzeichnung von W. Dilich aus dem Jahre 1628)


Ur- und Frühgeschichte:

Der Westsächsische Raum wurde dicht besiedelt.


4000 v. Chr.:
Die ältesten Funde im Stadtgebiet. Bis ins Frühmittelalter
fanden zahlreiche Völkerschaften in und um Groitzsch ihre
Heimstadt.


6. Jahrhundert :

Sind in der Umgebung slawische Volksstämme nachweisbar,
die in der ersten Ostexpansion (10.Jahrhundert) mit den
von Westen einwandernden Deutschen verschmolzen.


7. Jahrhundert:

Germanische Gruppen ziehen weitgehend ab und Slawen
(Sorben) wandern in dieses Gebiet ein.
Im Zuge der frühmittelalterlichen Ostkolonisation vermengte
sich die Bevölkerung mit Siedlern aus Thüringen und Franken.
In der Stadtgeschichte finden sich aber auch Spuren
jüdischen Lebens.


1039
Die Stadt wurde in den berühmten "Pegauer Annalen"
erstmals erwähnt. In dieser Zeit hatte sich bereits eine
Ansiedlung im Sinne einer Kombination von frühdeutscher
Burg und kaufmännischer Siedlung herausgebildet.


um 1073
kommt Wiprecht nach Groitzsch und baut die Burg
als große Festung aus. Im Schutz der Burg entsteht
die spätere Stadt Groitzsch


1214
Groitzsch erhält das Stadtrecht durch Markgraf Dietrich.
Die Stadt wurde um den Markt planmäßig gitterförmig angelegt.


28.12.1445


Älteste erhaltene Urkunde des Rates der Stadt Groitzsch
(als Erbhuldigungseid gegenüber dem neuen Landesfürsten
Friedrich von Sachsen.)




1460
Verlegung der Vogtei Groitzsch nach Pegau; danach verfällt
die Burg Groitzsch


1513

Stadtbrand, auch die Stadtkirche St. Aegydius wird zerstört.


1547
Die Kantorei wird als erstes Schulgebäude genutzt.


1647

Kurfürst von Sachsen verkauft die Stadt für dessen
Steuerschuld (496 Taler) an Feudalherren.


1830

städtische Selbstverwaltung


1833
Seilermeister August Kutzschebauch wird erster
Bürgermeister der Stadt Groitzsch.


1834
Vereinigung von Stadt und Vorstadt


1850
Entsteht die erste mechanische Schuhfabrik in Groitzsch.
(C. R. Meischke)


1864

Der erste hauptberufliche Bürgermeister
C. R. Baunacke wird gewählt.


1874

Die Eisenbahnlinie Gaschwitz-Groitzsch-Meuselwitz wird eröffnet.


1878

Gründung Feuerwehr


1890

Bau des Rathauses am Markplatz


1902

Die neue Schule (heutige Mittelschule) in der Südstraße
wird eingeweiht. (Stilllegung 1998)




1904

Der Wasserturm und das Wasserwerk werden in Betrieb genommen.






1909
Die Eisenbahnlinie Kieritzsch-Groitzsch-Pegau wird eingeweiht.


ab 1927
Anlage zahlreicher Siedlungsstraßen, Bau des Stadthauses
und des Feuerwehrdepots


1945

14.04 Marschieren amerikanische Truppen ein.
30.06 Abzug der amerikanischen Truppen.
01.07 Besetzt die Rote Armee die Stadt.


1967
Bau einer zweiten Schule (heutiges Wiprecht-Gymnasium)


1989

950-Jahr-Feier


1991

Sanierungsgebiet wird festgelegt und mit der Schaffung eines
Gewerbegebietes im Süden der Stadt wird begonnen.


1992

Mit dem Ausbau der neu geordneten Abwasserentsorgung wird begonnen.
Gymnasium und Mittelschule werden für den Einzugsbereich
geöffnet.


Herbst 1992
Einrichtung der Grundschule


ab 1993

Das gesamte Wiprechtsburggelände mit Wegen, Weinberg und
überdachter Freilichtbühne wird für ca. 1000 Besucher gestaltet.


1994
Die Verwaltungsgemeinschaft aus den anliegenden vier Gemeinden
Auligk, Audigast, Berndorf und Großstolpen wird gebildet.


01.01.1996

Die vier Gemeinden werden in die Stadt Groitzsch eingemeindet.


1996
Das Wiprecht-Gymnasium erhält seinen Namen.
Freigabe des Großstolpener Sees als Naherholungsgebiet.


1997

In der Breitstraße wird das z.T. neugestaltete Bürgerhaus/Kino
eingeweiht.


1998
Groitzsch wird an die Trinkwasser-Fernleitung angeschlossen.


1999

Das Vereinshaus "Stadtmühle" wird eingeweiht.


2000

Beginn des Ausbaus der alten Brauerei zum Kultur-, Jugend-
und Freizeitzentrum.
Der Turmplatz 5 wird zu einem Museum umgebaut.
Das Mühlrad wird in Betrieb genommen.


2001

Das Fitness- und Wellness-Center "AZUR" wird eröffnet.
Die "Rote Brücke" zwischen Groitzsch und Pegau wird erneuert.
Übergabe der Schlossfabrik, Produktionsaufnahme.
Fertigstellung des Museumskomplexes "Am Stadtturm"


2002
Die Mittelschule Groitzsch wird 100 Jahre alt.
Das Wiprecht-Gymnasium feiert sein 10. Bestehungsjahr.
Der Marktplatz wir neu ausgebaut und gestaltet.
Der Wasserturm wird umfassend saniert.
Im Ortsteil Großstolpen wird das umgebaute Kult


2003

Die Feuerwehr Groitzsch besteht seit 125 Jahren.
Die Kinderkrippe Bornaer Straße wird erweitert.
Der Polizeiposten wird eingeweiht.
Es erfolgt die Erschließung der Eigenheimstandorte
"Brauereigarten" und "An der Eiche".


2004

Weihe des sanierten Wasserturmes anlässlich des
100-jährigen Jubiläums.
Einweihung der Stadtinfo am Markt.
Die Sportabteilung feiert 100 Jahre Fußball in Groitzsch.
Der Kirchturm Gatzen wird, im Beisein von Landesbischof
Jochen Bohl, saniert und bekrönt.


2005

Hohendorf besteht seit 900 Jahren.
Umfangreiche Instandsetzung der Stadtkirche
(Dach, Innensanierung).


2006
Der Städtebund Groitzsch-Pegau wird gebildet.
Der neue Hortkomplex "Am Wasserturm" wird eingeweiht.
Groitzsch genießt das 10. "Kulinarische Stadtfest".
Die 10. Gewerbeschau des Gewerbevereins findet statt.
Der neue Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke
zwischen Groitzsch und Zwenkau wird gebaut.


2008
Baubeginn der 2-Felder-Sporthalle auf dem Sportplatz
Schletterstraße


2009
Feierliche Einweihung der 2-Felder-Sporthalle auf dem Sportplatz Schletterstraße
am Wochenende des 12. - 14.6.2009 .

Im April 2009 wurde mit den Bauarbeiten Anbau Grundschule begonnen.