Die Anlage war als Burg des Grafen Wiprecht von Groitzsch von großer historischer Bedeutung. Dieser war um 1073/74 aus dem Gebiet von Stendal/Tangermüde durch Tausch an die Burg gekommen. Der Bericht hierüber ist gleichzeitig die erste sichere urkundliche Erwähnung der Burg.
Insgesamt ist Groitzsch eine der wenigen Burgen, deren Schicksal in Schriftquellen des 11. und 12. Jahrhundert verzeichnet wurde.

Die Stadt Groitzsch nebst Umgebung kann hier im Leipziger Südraum mittlerweile einige Sehenswürdigkeiten aufweisen. Dazu gehört das Flursteinlapidarium auf dem Gelände der ehemaligen Wiprechtsburg.

Das ca. 12 ha große Naturschutzgebiet befindet sich am südwestlichen Stadtrand entlang des Steilabfalles der Elsteraue. Es ist ein artenreiches Auenwaldgebiet, das von der Schwennigke durchflossen wird.

Die Stadtmühle befindet sich in Groitzsch am Schnaudermühlgraben, erbaut wurde sie 1803 bzw. nach Brand 1930 und war bis 1988 in Betrieb.

Ca. 1,3 km nördlich vom Ortsteil Hohendorf direkt am westlichen Kippenrand des ehemaligen Tagebaues Schleenhain befindet sich der Neue Geyersberg.

Als Wahrzeichen der Stadt gilt der 1903/04 errichtete Wasserturm. Das 45 m hohe Stahlskelettbauwerk ist bis heute in Nutzung.

Neben dem geologischen Lehrpfad bei Hohendorf zählt auch der "Pfad des Baumes" nördlich des selben Ortsteiles zu den touristischen Anziehungspunkten.

Der "Großstolpener See" vor den Toren der Stadt ist ein attraktives Naherholungsziel und bietet unseren Bürgern und Gästen die Möglichkeit zum Baden und Erholen.

Der Museumskomplex am Stadtturm umfasst mittlerweile drei in den letzten Jahren umfassend instand gesetzte und z.T. umgebaute Gebäude.